8-10 Jahre (Unterstufe)
In dieser Altergruppe liegt der Fokus hauptsächlich auf ersten einfachen Massnahmen um Hilfe zu leisten und vertieft die vorhergegangenen erworbenen Kenntnisse.
Zielsetzung:
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Prävention: Gefahren erkennen – Gefahren beseitigen
- Kennen der Notrufnummern
- 144 Sanität
- 118 Feuerwehr
- 117 Polizei
- 1414 Rega
- 145 Toxikologisches Zentrum
- Richtig Alarmieren
- Telefonieren
- WO ist WAS passiert
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Notfälle erkennen – richtig Helfen
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Schauen-Denken-Handeln
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Für Sicherheit sorgen
- Patient Betreuen
- einfache Patientenbeurteilung
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Stabile Seitenlage
- Kopf stabilisieren
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Druckverband
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Verbrennungen Kühlen
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Umsetzung
Prävention: Gefahren erkennen – Gefahren beseitigen
Material: Packpapier, Filzstifte
Methode: Brainstorming
Ablauf:
Sammeln und Niederschreiben: Wo lauern Gefahren. Kann ich die Gefahren selber beseitigen oder brauche ich Hilfe eines Erwachsenen?
Mögliche Gefahren: Verkehr, kaputte Kabel, Herdplatte, Haushaltschemikalien etc.
Kennen der Notrufnummern
Methode: frontal
Material: Plakat mit den Notrufnummern
Ablauf:
Kurze Repetition und Erläuterung der Notfallnummern und der dazugehörigen Notfallorganisation. Plakat mit den Nummern aufhängen.
Richtig Alarmieren
Methode: Üben in 2er-Gruppen, Präsentation im Plenum
Ablauf:
Kurze Erläuterung der wichtigsten Punkte. Kurzer Fall vorspielen.
Jede 2er-Gruppe bekommt einen Notfall. Ein Kind spielt den Anrufer, das andere den Notrufdisponent. Der Anruf wird geübt und anschliessend im Plenum vorgespielt. Nach jeder Gruppe gibts es ein Feedback der anderen Kinder und des Betreuers: Was war gut? Was würde ich anders machen.
Am Schluss werden die wichtigsten Punkte auf einem Plakat notiert und aufgehängt.
Notfälle erkennen – richtig Helfen:
Methode: Interaktives Üben
Ablauf:
- Schauen-Denken-Handeln (Ampel-Schema)
- Schauen: STOP! Was ist passiert? Überblick verschaffen.
- Denken: Besteht für mich eine Gefahr? Besteht für den Patient eine Gefahr? Kann ich die Gefahren beseitigen? Um HILFE rufen! Wer muss alarmiert werden?
- Handeln: Erst wenn für den Helfenden keine Gefahr mehr besteht.
- Patientenbeurteilung und -betreuung
- Patient ansprechen: „Mein Name ist… Was ist passiert? Kann ich helfen?“
- Falls der Patient nicht reagiert an der Schulter anfassen
- Falls der Patient